Unser Besuch in Kobane

Baracken - Projekt

100 winterfeste Baracken für die Flüchtlinge aus Kobane, um ein Schweizer Dorf aufzubauen

Projektträgerschaft

Das Projekt wird von einem Unterstützungskomitee, bestehend aus Mitgliedern der Vereine Schweizerisch Kurdische Gemeinschaft (SKG), Med Kulturzentrum und Städtepartnerschaft Basel-Van sowie vielen freiwilligen Personen aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen begleitet und umgesetzt. Vor Ort wird mit den Gemeinden in Nordkurdistan/Südosttürkei sowie Mitarbeitern des örtlich eingerichteten Krisenstabs zusammengearbeitet.

Ausgangslage und Projektbeschreibung

Angesichts heftiger Angriffe der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) auf die nordsyrische Stadt Kobanê, mussten viele Kurden ihre Heimat verlassen. Viele von ihnen (ca. 200.000) flüchteten in die Türkei, wo sie auf jegliche Hilfe angewiesen sind. Die Gemeinde Suruç versucht mit geringen Möglichkeiten und mit Hilfe vieler ehrenamtlichen Unterstützung die Bedürfnisse von ca. 65.000 Flüchtlingen abzudecken. Die sehr prekären Umstände im Krisengebiet und in den Flüchtlingslagern verschärfen sich mit den eisigen Temperaturen noch mehr. Die Bedarfsliste ist sehr lang; man braucht jegliche Grundnahrungsmittel, insbesondere auch Baby Nahrung sowie Decken, Matratzen, Winterkleider und Hygieneartikel (z.B. Windeln, Damenhygiene etc.)

Ziele des Projekts

Die Vereine SKG (Schweizerisch Kurdische Gemeinschaft), Med Kulturzentrum und Städtepartnerschaft Basel-Van lancieren zusammen eine Hilfsaktion für die Flüchtlinge aus Kobanê. Dabei ist das Ziel für 100 Familien 100 Wohnbaracken aufzubauen und damit „ein Schweizer Dorf" zu gründen. Die Stadt Kobané wurde vor Kurzem befreit, die Terrortruppe des IS vertrieben. Auch wenn die Stadt zerstört ist und kaum mehr bewohnbare Häuser für 200.000 Menschen existieren, ist ein enormer Wille der Bevölkerung vorhanden, ihre Stadt so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Aus diesem Grund soll dieses Projekt den Wiederaufbau von Kobanê unterstützen und ein Zeichen für die internationale Solidarität setzen.

Das Projekt beinhaltet zwei Teilprojekte.
1- Die Finanzierung des Holzmaterials für 100 Wohnbaracken
2- Einen Beitrag zur Deckung der Grundbedürfnisse der Flüchtlinge zu leisten.
br> Die Kosten für die Realisierung des Projekts „Schweizer Dorf“ sind etwa in der Höhe
von CHF 850.000:
Material für 100 Baracken : CHF 500.000 (CHF 5000 pro Baracke) Infrastrukturkosten (Wasser, Strom, Kanalisation): CHF 300.000 (wird von der Gemeinde Suruc und Oberbürgergemeinde Diyarbakir übernommen. Projektbegleitung, Verwaltung, Aufsicht: CHF 50.000.- (Ehrenamtlich, wird von der SKG übernommen) Für die Finanzierung der 100 Wohnbaracken werden Spendengelder gesammelt Dabei haben bereits folgende Kantone und Gemeinden ihren Beitrag geleistet:

  • Kanton Basel Stadt
  • Kanton Baselland
  • Gemeinde Riehen, Bettingen
  • Gemeinde Reinach
  • Stadt Liestal


Mit diesen Spenden konnten bereits CHF 123.000.- gesammelt werden. An den Kanton Solothurn, Kanton Aargau, Kanton Zug und an die 14 Basellandschaftlicher Gemeinde, Gemeinde Frick, Gemeinde Rheinfelden wurden Anträge gestellt.

Im Rahmen des zweiten Teilprojekts werden die Vereine eine online Kampagne starten, um für die Kinder und Erwachsenen Grundnahrungsmittel, Hygiene Utensilien, Decken, Matratzen, Winterkleider usw. zur Verfügen zu stellen. Mittels Flyer und Veranstaltungen soll die Bevölkerung auf die Kampagne aufmerksam gemacht werden. Mit den Spendengeldern werden die Materialien in der Türkei eingekauft und ausgeliefert. Bei der Verteilung von Materialien sowie dem Aufbau der Wohnbaracken werden Vertretungen der Vereine jeweils vor Ort sein.

 

Die ersten 10 Barackenhäuser wurden am 20.04.15 in Kobane ausgeliefert. Bis 30.04. werden noch weitere 30 ausgeliefert.

 

 


Medienberichte:


Anhängen

*Neu Zwischenbericht Barackenprojekt
Musterbrief für Gesuch an kantonale Regierungsräte
Bestätigung Stadtverwaltung Suruç

Ihre Spende

SKG Gemeinschaft Postfach 4170, 4002 Basel

PC-KONT: SKG: 60-455934-2
IBAN: CH16 0900 0000 6045 5934 2